Auch am Immobilienmarkt von Mallorca ist der konjunkturelle Einbruch nicht spurlos vorüber gegangen…

Fuer den Immobilienmarkt auf Mallorca gilt eine simplen Regel: “Die Nachfrage der Deutschen entwickelt sich parallel zum Dax” Es wird geschätzt, dass die Zahl der Käufer aus der Bundesrepublik in den vergangenen zwei Jahren um rund 30 Prozent gestiegen ist und die Zahl der Käufer aus England um ca 50 Prozent gesunken  ist.

Wenn die Nachfrage einer bestimmten Käufergruppe derart stark zurückgeht, müssten den Grundregeln der Marktwirtschaft zufolge die Immobilienpreise auf Mallorca kräftig sinken. Ist jetzt also der richtige Zeitpunkt gekommen, um auf Malle eine Traumvilla zum Billigpreis zu ergattern?

Bedingt. Zwar sind die Preise für einfache Häuser und Apartments deutlich zurückgegangen. Im Luxussegment blieben die Preise jedoch erstaunlich stabil. Die Eigentümer von Luxusimmobilien sind meist nicht allzu dringend auf den Verkaufserlös angewiesen. Lieber verschieben sie den Verkauf um eine Saison, als von ihrer Preisvorstellung abzurücken.

Hinzu kommt, dass andere europäische Nationen gerade erst anfangen, Mallorca als Ort für einen Zweitwohnsitz zu entdecken. Der Markt registriert eine steigende Nachfrage aus Skandinavien, Benelux, der Schweiz und Österreich. Auch viele Festlandspanier entdecken inzwischen Mallorca als Urlaubswohnsitz. Dank der gefallenen Preise können sich immer mehr Spanier ein Haus auf der für ihre Verhältnisse extrem teuren Insel leisten.

Zusammenfassend kann man sagen dass die Lage der Immobilie noch immer den Preis bestimmt. Top Lagen sind sehr Preistabil und immer noch sehr nachgefragt, auf dem Wohnungsmarkt koennen vereinzelt, je nach Region, Schnaeppchen gemacht werden.